Larimar (Pektolith)

Larimar Pektolith


Larimar ist eine blau-weisse Variante von Pektolith.
Weltweit gibt es nur zwei Fundstellen.

Neben einem Vorkommen in Italien bei Soave liegt das eigentliche Vorkommen in einem vulkanischen Gestein auf der Halbinsel Barahona
in der Dominikanischen Republik.

Larimar bildet sich bei der Abkühlung von hydrothermaler Lösung in Spalten und Hohlräumen basischer Gesteine.
Die himmelblaue bis türkisgrüne Farbe ist auf Spuren von Vanadium zurückzuführen.

Larimar wurde erst spät (1974) entdeckt, erfreut sich aber mittlerweile grosser Beliebtheit.
Als "Atlantisstein" werden ihm alle möglichen Kräfte nachgesagt und Geld mit den Hoffnungen
der Leute verdient.

Bei der Bearbeitung erweist sich der Larimar als ziemlich schwierig.
Durch seine mikrofaserige Struktur neigt er zum spontanen ausbrechen an den Rändern und es kommt sicher nicht von ungefähr, dass die meisten im Handel angebotenen Steine recht dick und unförmig sind.

Allerdings ist es die Mühe wert - ist er doch ein sehr schöner und seltener Schmuckstein. 
Larimar Pektolith
Larimar, gesägte Platte
Larimar Pektolith
grosser Larimar, angeschliffen und poliert
Larimar Rohstein
Larimar Rohstein
Allgemeines:
Kristallsystemtriklin
Mohshärte4.5 bis 5
Spaltbarkeitvollkommen
Dichte g/cm32.8 bis 2.9
Bruchuneben, splittrig
Strichfarbeweiss
Transparenzdurchscheinend bis undurchsichtig
GlanzGlas bis Seidenglanz