Pyrit

Pyritring, Pyritkristall
Der Name Pyrit bedeutet soviel wie „Feuerstein“.
Tatsächlich lassen sich mit dem schwefelhaltigen Pyrit Funken schlagen
die mit etwas Geschick ein Feuer entfachen können.

Der zu den Sulfiden und Sulfosalzen gehörende Pyrit bildet oft wunderschöne Kristalle in Würfelform, ist aber auch in über 60 anderen Formen anzutreffen.

Pyrit entsteht entweder direkt in flüssigem Magma (intramagmatisch) oder bildet sich als Ausfällung bei der Abkühlung von hydrothermalen Lösungen.

In Sedimenten bildet sich Pyrit im Zusammenhang mit der Stoffwechseltätigkeit von Bakterien.
So können sich Hohlräume im Sediment (z.Bsp. von Fossilien) teilweise oder komplett mit Pyrit auskristallisieren oder der Pyrit verdrängt das umgebende Sediment während der Kristallisation.

Pyrit kommt häufig als Begleitmineral verschiedener Edelsteine vor (Lapislazuli, Türkis u.s.w.) und ist weltweit anzutreffen.
Schleifwürdige Qualitäten kommen aus Spanien und Italien.

Pyrit Pentagondodekaeder
Pyrit-Pentagondodekaeder
Pyritsonne
Pyrit-Sonne
Pyritkristalle auf Schiefergestein
Schiefer mit aufgewachsenen Pyritkristallen
Pyritwürfel
Pyritwürfel-Zwilling aus Navajun (Spanien)
Allgemeines:
Chemische FormelFeS2
Kristallsystemkubisch
Mohshärte6 bis 6.5
Spaltbarkeitundeutlich
Dichte g/cm34.95 bis 5.2
Bruchmuschelig spröde
Strichfarbegrün bis blauschwarz
Transparenzundurchsichtig
GlanzMetallglanz
chemisches Verhaltensäurelöslich